Google soll bald italienische Bücher aus deren Nationalbibliothek einscannen dürfen. Das vereinbarte das Unternehmen mit der italienischen Regierung. Man sollte vollen Zugang auf das Kulturgut der Italiener bekommen, dazu wurde in Italien eine Vereinbarung getroffen.
Wie Golem.de auf Berufung des Wall Street Journals berichtet, würde Google bald Zugriff auf die italienische Nationalbibliothek haben, das vereinbarte man vor wenigen Tagen in Florenz. Das Digitalisierungsprojekt betrifft vorallem aber nicht das Urheberrecht, das hatte man in der Vereinbarung festgestellt, denn alle Bücher wurden vor 1870 geschrieben und fallen somit nicht mehr unter das europäische Urheberrecht.
Für Europa dürfte dieser Schritt ein Beispiel sein, das in Europa Karriere machen könnte. Mit dem Nachfragen dürfte wohl kaum noch ein Land Probleme mit Google haben, da sie sich dadurch selbst legitimieren.
Die eingescanten Bücher sollen nicht nur auf Google Books, sondern auch auf anderen Plattformen, wie Europeana veröffentlicht werden, so Golem. Bereits im Februar hatte die EU aufgerufen, Kulturgüter wie Bücher schneller zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diesen Schritt könnte jetzt Google übernehmen.
Im Google Labs gibt es seit Juni 2009 ein Experiment mit dem Namen "Sputnik", welches in erster Linie die JavaScript-Engines dieser Welt testen soll. Heute ist der neue Test-Runner gestartet, der auch die JavaScript-Engines live auf Fehler in der Kompatibilität überprüfen kann.
Man kennt es ja schon von den verschiedenen Acid-Tests, die die JavaScript-Engine nach Fehlern und Kompatibilitäten abklopfen. Eine JavaScript-Engine ist ein komplexer Teil eines Browsers, der alle JavaScript-Funktionen interpretiert und ordentlich umsetzt, vorallem in letzter Zeit durch das AJAX-Thema hochgekocht wird. Ferner ist es um so wichtiger, dass die JavaScript-Engine ordnungsgemäß arbeitet und keine Fehler produziert.
Diesen Test mögen die Google-Leute sich abgeschaut oder besser gemacht haben, denn mit ihrer neuen Entwicklung aus dem Google Labs, Sputnik, soll man seine JS-Engine auf Fehler überprüfen lassen. Das ist ein ziemlich langwieriger Prozess, der einige Minuten und knapp 5000 Tests später zu einem Ergebnis führt: Opera 10.50 liegt mit nur 78 Fehlern vorne, Googles Browser Chrome 4 und Mozilla Firefox 3.6 liegen fast gleich auf mit rund 250 Fehlern und Internet Explorer 8 mit 463 JavaScript-Fehlern weit abgeschlagen.
Grafik: Google Chromium Blog
Das Test-Script richtiet sich nach dem ECMAScript-Standard, welcher jetzt auch in Version 5 verfügbar ist. Dieser Standard beschreibt, wie die JavaScript-Sprache als Webstandard aufgebaut ist und auch benutzt werden sollte.
Das Tool möchte auch erreichen, dass Webentwickler entlastet werden und die Inkompatibilitäten zwischen den verschiedenen JavaScript-Engines zurückgehen oder ganz eingestellt werden (zum Beispiel catch-Befehle endlich ein Ende haben). Damit wäre vorallem dem Endanweder geholfen, der die Webseite und das JavaScript auf der Webseite in jedem Browser richtig anzeigt und ausgeführt bekommt.
Google stellt Reader Play vor Google Reader Play ist ein experimentelles Feature für den Google Reader. Es stellt einen Feed in einer anderen Form dar und ermöglicht es viele andere Feeds zu finden. Diese sind nach Möglichkeit personalisiert.
Man kann jeden einzelnen Feed oder auch einen ganzen Ordner in Reader Play öffnet, wenn man im Menü „view in Reader Play“ wählt. Zwei Pfeile machen das Lesen des nächsten bzw. vorherigen Eintrags möglich. Funktionen wie markieren, bervorzugen („like“) und weiterempfehlen sind ebenfalls zu finden.
Im Januar wurden bei Google Docs Skripte eingeführt, die einfache Umfragen oder kleine Spielchen auf Google Text & Tabellen ermöglicht. Jetzt gibt es dazu auch eine Script-Galerie, in der die JavaScripts verfügbar sind. Dort unter Anderem Sudoku, ein kleiner Chat, Umfragen oder andere kleine Spielereien, die das tägliche Arbeiten mit Google Docs einfacher machen.
Google hat gleich drei neue Experimente für den Google Calendar im Labs veröffentlicht. Derzeit werden in den deutschen Einstellungen lediglich zwei angezeigt. Die Experimente heißen: Automatisches Ablehnen von Terminen, Freundliche Erinnerungen und Kalenderflair.
Letzteres findet man nicht im deutschen Interface. Es lässt sich aber nutzen, wenn man es auf Englisch aktiviert und dann wieder Deutsch als Sprache auswählt. Dieser Test fügt sich als weiteres Gadget in die Sidebar ein. Wählt man nun einen Termin aus, kann man über dieses Gadget ein Icon für den Termin auswählen. Derzeit stehen 40 verschiedene Icons zur Verfügung.
Freundliche Erinnerungen deaktivieren den PopUp und zeigen stattdessen einen Hinweis im Kalender. Dadurch kann man weiterarbeiten, bekommt aber dennoch einen Hinweis auf den Termin, da der Google Calendar Tab blinkt. Nutzt man Google Chrome, schaut es dank Desktop Notifications etwas anderes aus:
Mit „Automatisches Ablehnen“ werden Einladungen zu Terminen automatisch abgelehnt, wenn ein anderer Termin, der zeitgleich stattfindet „Beschäftigt (Einladungen ablehnen)“ markiert ist.
Google Maps hat jetzt in den USA den Support für Radwege und Wegplanung für Biker eingeführt. Damit lassen sich Strecken berechnen, die für Radfahrer besonders geeignet sind. Dies entstand aus einer Kooperation mit der Rails-to-Trails Behörde, die rund 20.000 Km an Radwege Google bereitstellte.
Das kennt sicher jeder: Man ist mit dem Rad unterwegs, aber die Landkarte ist nicht so ganz orientiert und führt einen lieber über Bundesstraßen oder Berge. Das will Google Maps besser machen und hat deshalb die Biking-Maps eingeführt. Man soll durch möglichst ebenes Gelände und Rad-taugliche Wege geleitet werden. Dabei spielen die Radwege keine unwichtige Rolle, denn diese sollen ja auch genutzt werden.
Derzeit hat das Biking-Tool von Google Maps nur in 150 US-Amerikanischen Städten angeboten, soll jedoch bald und nach Feedback ausgebaut werden. Für andere Länder und Orte ist noch nix derartiges in Planung.
Google öffnet Google Apps für externe Entwickler und stellt zum Start vom Google Apps Marketplace Anwendungen von 50 Unternehmen für Google Apps zur Verfügung.
Einige diese Cloud-Apps sind kostenlos, anderen kostenpflichtig. Die Apps verzahnen sich nach der Installation mit Google Apps und laufen wie Mail, Docs und der Calendar komplett im Browser. Der Administrator kann zudem erlauben, dass diese Anwendungen auf Daten aus dem Kalender, Emails, Dokumenten und Kontakten zurückgreifen dürfen.
Google testet TV-Programm-Suche Google testet nach Berichten des Wall Street Journals in den USA einen neuen Dienst, der das TV-Programm und Web-Dienste gleichzeitig durchsuchen kann.
Nach Angaben der amerikanischen Zeitung würde eine Set-Top-Box auf Android-Basis entwickelt werden, die das TV-Programm via Satellit und gleichzeitig Online-Dienste, wie YouTube durchsucht. Die Zeitung berichtet auch, dass sich Suchanfragen personalisieren und speichern lassen.
Das Android-Betriebssystem könnte auch bedeuten, dass eine Portierung auf andere Android-Enabled-Geräte möglich sein könnte und damit ein neuer Geschäftszweig eröffnet würde.
Google hat eine neue Funktion im Gmail Labs vorgestellt. Mit POP-Konten aktualisieren kann man das sofortige Abrufen von Mails über POP3 auslösen.
Nachdem man POP-Konten aktualisieren über Einstellungen > Labs aktiviert hat, aktualisiert der Link "Refresh" bzw. "Aktualisieren" nicht mehr nur den Gmail-Posteingang, sondern löst auch den Abruf bei verbundenen POP3-Konten von anderen Anbietern aus.
Google prüft die Pop3-Konten regelmäßig auf neue Mails. Wie oft dies geschieht, hängt aber davon ab, wie viele Mails über dieses Konto abgerufen. je häufiger eine Mail, desto häufiger ruft Google das Konto ab. kommentieren | Fan werden bei Facebook - Google Buzz - Twitter
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